Den Schweinenacken nach Bedarf parieren und optional mit Senf einreiben. Anschließend mit dem Pulled Pork Rub rundum bestreuen. In Klarsichtfolie wickeln und über Nacht im Kühlschrank ziehen lassen.
Am nächsten Tag den Kugelgrill vorbereiten: Briketts im Minion-Ring-Style am Rand des Kohlerosts anordnen (darauf Räucherchips platzieren). In die Mitte eine Tropfschale mit Wasser stellen. Etwa 4-5 Briketts durchglühen und an der ersten Stelle des Rings platzieren. Grilldeckel schließen und Temperatur auf 110–120 °C einregeln.
Wer möchte, kann den Schweinenacken nun mit Apfelsaft oder Brühe einspritzen. Das sorgt für besonders saftiges Fleisch.
Das Fleisch mittig auf den Rost legen, Deckel schließen. Während des Garens regelmäßig mit etwas Apfelsaft „moppen“. Temperatur konstant halten.
Bei etwa 65 °C Kerntemperatur beginnt die Plateauphase. Um diese zu verkürzen, das Fleisch in Butcher Paper oder Alufolie wickeln (Texas Crutch) und weitergaren.
Sobald die Kerntemperatur 92–95 °C erreicht ist, ist das Pulled Pork fertig. Die gesamte Garzeit liegt bei etwa 10–16 Stunden. Kommt halt auch aufs Fleisch an.
Das Fleisch vom Grill nehmen und mindestens 30 Minuten ruhen lassen – eingewickelt und abgedeckt.
Anschließend mit Gabeln, Fleischkrallen oder Lebensmittel-Handschuhen in Fasern zupfen. Den ausgetretenen Fleischsaft auffangen und untermischen. Die Flüssigkeit aus der Tropfschale kann man hierfür übrigens auch verwenden! Nach Belieben mit BBQ-Sauce verfeinern.